• Schrift verkleinern
  • Normalgröße
  • Schrift vergrößern

Inneres Wissen

* Aus unserer Toolbox
20131203 BioNerds-Cover blau.pdf page 1

"Das ist schon ein großer Schritt, von der Neuen Medizin über die Homöopathie zum Heiler und Handaufleger. Das ist ja Esoterik pur. Jetzt möchte ich nur noch wissen, weshalb es funktioniert", sagte der Anrufer, um nach einem kleinen Zögern ein relativierendes "Glaube ich!" hinzuzufügen.

Werner, Name (wie versprochen!) geändert, hatte vor ein paar Wochen mit mir Kontakt aufgenommen, weil er unter (Zitat) "Depressionen leidet, die sich schon zu einem Burnout entwickelt haben - oder dessen Ursache sind, sagt mein Psychologe."

In einem unserer Foren hatte Werner gelesen, dass ich eine Ausbildung zum Biosens gemacht habe. Das hielt er zwar alles für "Esoterischen Kram", aber "Wenn Sie das machen…". 

So oder sehr ähnlich verliefen die ersten Gespräche mit vielen meiner Klienten und Klientinnen, die uns im letzten Jahrzehnt von der Neuen Medizin bis zur Homöopathie gefolgt und nun mit mir bei der Bioinformationstheraphie angekommen sind. Immer nach Theodore Sturgeons Motto: "Stelle die nächste Frage, und die nächste, und die da-rauf folgende." Denn Wissen hat keinen finalen Aspekt.

 

Natürlich amüsiert es mich immer wieder, wenn man den Begriff Esoterik so sinnentleert in den Ring wirft. Schließlich bedeutet Esoterik nur "Inneres Wissen". Und mit "Innen" wurde ursprünglich nur der Kreis der Schüler gemeint, der sich für das entsprechende Thema qualifizierte. Also hat "Esoterik" nichts mit Geheimwissen und Spinnereien zu tun. Ursprünglich war praktisch jeder Schüler oder Student Esoteriker.

Historisch bezeichnet der Begriff "esoterisch" übrigens in Ableitung von Aristoteles eine Form der mündlichen, persönlichen Wissensübertragung. Klemens von Alexandrien assoziiert den Begriff erstmals mit einem "Geheimnis". Schüler des Aristoteles hätten eine esoterische und eine exoterische Lehre unterschieden, von denen sich erstere zum Schutz "besonderen" Wissens einer mystischen Verschleierung bedient habe. Hyppolytus von Rom und Iamblichos waren die ersten, die mit dem Begriff die Eliteschüler des Pythagoras bezeichneten. Damit können Sie jetzt Ihre eigene Definition von Esoterik zusammenbasteln. Ich verstehe darunter das ursprüngliche "Innere Wissen", dass jeder Mensch hat und das ihm bei Bedarf und Interesse auch zugänglich ist.

Ich persönlich habe es nicht so mit "dem Glauben". Seltsamerweise denken die meisten Menschen, man müsste glauben, wenn man nicht weiß. Aber Glaube und Zweifel sind nur zwei Seiten einer Medaille. Nur, weil sich mir etwas nicht erschließt, muss es nicht unmöglich oder gar falsch sein. Also habe ich es einfach mal versucht. Und tatsächlich - mein Zugang zu unserem Selbst war nicht nur vorhanden, er war so leicht erreichbar, dass ich mich fragte, wie ich dieses große Tor all die Jahre übersehen konnte. Es war, als habe das Wissen um diese Dinge nur darauf gewartet, endlich von mir entdeckt zu werden. Und natürlich von meiner Frau.

Seither haben wir nur positive Rückmeldungen von unseren Klienten und BioNerds erhalten. Selbst von den größten Skeptikern, zu denen ich persönlich ja ebenfalls gezählt hatte. Aber Skepsis ist nur Neugier im Ausgehanzug. Nicht die dogmatische Ablehnung von Neuem, von Anderem oder von Unbekanntem. Das wäre nur Dummheit. Wird aber gerne miteinander verwechselt. Wer sich weiterentwickeln will, der muss loslassen können. Dabei hilft es immer, sich in Erinnerung zu rufen, dass Wissen keinen finalen Aspekt hat. Denken Sie immer wieder einmal daran, wenn Sie dieses Buch lesen und auf Dinge stoßen, die Ihnen nicht vertraut sind. Sie sind deshalb nicht falsch oder unmöglich. Sie bewegen sich nur außerhalb Ihrer persönlichen Erfahrungen. Noch…

 

Auszug aus :
Faktor L * BioNerds und das Liebesprinzip

 

 

 

Share Button

Newsletter

Login

Zahlung via Paypal

Verwendungszweck:

Suche