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Bruno Gröning - mit aller Energie

BrunoGroeningRevolutionInDerMedizinCover* Aus unserer Toolbox

Als Bruno Gröning 1949 in den Blick der Öffentlichkeit geriet, weil er einem schwer kranken Jungen geholfen hatte, waren weder er noch die Öffentlichkeit darauf vorbereitet. Für beide hatte das gravierende Folgen.

Bruno Gröning, der 1906 in einer einfachen Familie in Danzig zur Welt kam, hatte ein Talent, das die Menschen sprachlos machte. Schon als Kind wurden in seiner Gegenwart Menschen gesund, ohne dass er scheinbar etwas tat. Dabei geschahen Heilungen, die an Wunder grenzten. Blinde wurden sehend, Taube konnten wieder hören, Lahme wieder gehen - erinnern die Formulierungen Sie an etwas? Nicht nur Sie. Bereits zu Lebzeiten wurde der Mann, der als zurückhaltend und bescheiden galt, immer wieder mit Jesus Christus verglichen. Dass er selbst Zimmermann war, hat dabei eher eine untergeordnete Rolle gespielt. Einige glaubten fest, dass er eine Reinkarnation von Christus sei. Gröning selbst wehrte solche Vergleiche immer ab, wurde oft sehr ungehalten deshalb.

Doch ähnlich wie viele indische Yogi oder östliche Lehrer hatte Bruno Gröning Fähigkeiten, die unerklärlich waren. So berichtete ein Zeitgenosse, dass Gröning während eines gemeinsamen Spaziergangs plötzlich verschwunden sei. Erst zehn Minuten später stand er genauso plötzlich wieder vor ihm. Der Mann zweifelte an seinem eigenen Verstand, wenn er darüber nachdachte, wie Gröning sich unsichtbar hatte machen können. In einem anderen Fall wurde berichtet, dass er am Steuer seines Wagens eingeschlafen sei, dieser aber einfach weiter fuhr. Der Beifahrer wagte sich einfach nicht, Gröning zu wecken. Gröning soll bei Vorträgen oft auf unausgesprochene Fragen geantwortet und Gedanken gelesen haben. Er sprach mit Spezialisten über deren Thema, als ob er nie etwas anderes gelernt hatte, obwohl er in Wahrheit noch nie mit dem Thema konfrontiert worden war. Legte er eine Hand auf einen Buchdeckel, konnte er seitenweise daraus zitieren.

 Schon als Dreijähriger büchste Bruno Gröning öfter von zu Hause aus, ging dann in den Wald und brachte Tage dort zu, ohne dass ihn jemand suchen ging. In der großen Familie galt: Wer nicht pünktlich zum Essen da war, hatte Pech. Ein Punkt, der dem Jungen offensichtlich egal war. Der Wald war ihm lieber. Dass er anders war, hatten seine Eltern und Geschwister schnell bemerkt. Aber niemand machte darum irgendwelchen Wirbel.

Das änderte sich erst nach dem Krieg, als er, wie bereits erwähnt, einen Jungen heilte, dessen Vater das überall in die Welt hinausposaunte. In einer Zeit, als Deutschland am Boden lag, sich unzählige Männer mit Kriegsverletzungen plagten, Frauen und Kinder schwerste Krankheiten mit sich herum trugen, muss ihnen Gröning wie die Rettung schlechthin erschienen sein. Zu Tausenden pilgerten sie nach Herford, wo er wohnte. Als er sich nach Rosenheim auf den dortigen Traberhof zurückzog und seine Zuflucht kurz darauf bekannt wurde, strömten die Menschen dorthin. Bis zu 30.000 Menschen täglich suchten Hilfe bei Bruno Gröning.

Der half, so gut er konnte. Er legte keine Hände auf, er verordnete keine Medikamente, er sprach lediglich zu ihnen. Er redete ihnen ins Gewissen. Sie sollten sich nicht mit den Krankheiten beschäftigen, sie sollten alle negativen Gedanken loslassen, ihren Hass, ihre Trauer, ihren Neid, ihre Gier. Sie sollten vergeben und Liebe leben. Dann würde der Heilstrom, der jedem zur Verfügung stehe, in sie fließen und ihre Blockaden wegschwemmen können.

Während Gröning zu den Menschen sprach, geschahen viele Spontanheilungen. Menschen, die jahrelang in Rollstühlen gesessen hatten, standen auf und konnten gehen. Andere begannen, wieder zu sehen, obwohl sie blind gewesen waren. Eine Frau dachte, während sie ihm zuhörte, an ihren Mann, der seit drei Jahren wegen eines Schlaganfalls halbseitig gelähmt war. Als sie nach Hause kam, war die Lähmung verschwunden.

Was wie Märchen klingen könnte, ist offenbar gut belegt. In den Archiven der Bruno-Gröning-Freunde lagern bergeweise die Berichte der Menschen, denen Gröning geholfen hatte. Denn das war das einzige, was er von ihnen erbat. Geld nahm er nicht. Wenn er etwas brauchte, war er auf Freunde angewiesen, die ihm aushalfen. Sehr zum Ärger einiger Zeitgenossen, die gern als Trittbrettfahrer reich geworden wären. Einige versuchten es, einigen gelang es halbwegs. Bruno Gröning aber blieb nicht nur ein Habenichts. Er wurde auch von der deutschen Justiz verfolgt, die sich auf das Heilergesetz berief, das die Nazis 1939 erlassen hatten, um den Ärzten künftig eine Monopolstellung einräumen zu können. Weil Menschen in seiner Gegenwart gesund wurden, hatte er der Justiz zufolge gegen dieses Gesetz verstoßen. Eine regelrechte Hexenjagd begann und Gröning konnte kaum noch zu den Menschen reden.

Bereits zu Lebzeiten sagte er, dass ihn der Heilstrom, den er nicht weitergeben dürfe, innerlich verbrenne. Und als er mit gerade mal 53 Jahren  starb bestätigte der Arzt, der versucht hatte, ihn am Magen zu operieren, diese Beobachtung. Alles sei wie verbrannt gewesen. Es sei unvorstellbar, wie man so etwas aushalten könne.

So wie Gröning sich selbst nicht helfen konnte und das auch zu Lebzeiten sagte, so konnte er seinen beiden Söhnen nicht helfen. Seine erste Frau hielt nichts von seinen Fähigkeiten. Als die Kinder krank wurden, schottete sie sie regelrecht von Gröning ab und brachte sie hinter seinem Rücken ins Krankenhaus, wo sie schließlich starben.

Vieles von dem, was Gröning sagte, findet man heute bei diversen Energietherapeuten wieder. So sprach Gröning immer davon, dass es die Gotteskraft sei, die durch ihn wirke. Er sei nichts, Gott alles. Wollte ihm jemand danken, wehrte er immer ab. "Danken Sie nicht mir, danken Sie ihm." Er selbst sei lediglich ein Werkzeug, ein Zwischensender, der es den Menschen, die den Kontakt zu Gott nicht mehr in dem Maße hätten, leichter mache, die Energie zu nutzen. Das könne man auch über weite Entfernungen, dazu müsse man nicht neben dem Betreffenden stehen. Er sei ein Mittler. Und er sei nicht der einzige.

In dem Buch "Revolution in der Medizin" von Matthias Kamp wird Gröning dazu zitiert:

Die echten Mittler zum allmächtigen Geist erkennt man nicht an großartigen Reden oder äußeren Zeichen, sondern an ihrer Liebe und ihren Taten. Sie zeichnen sich in ihrem Wesen durch Selbstlosigkeit und Demut aus. Obwohl sie meist tief im Innersten Seinsebenen gefunden haben, die jenseits jeder Vorstellung liegen, und ihnen oftmals eine besondere geistige Macht zur Verfügung steht, liegt es ihnen fern, diese für sich selbst zu nutzen.

Grönings wenige aber klare Regeln, um den Heilstrom anzuwenden, sind heute jedem, der sich mit energetischer Heilung befasst, geläufig. So sollten die Menschen weder Beine noch Arme kreuzen, sich in Gedanken in Gottes Hand geben. Sie sollten sich nicht mit der Krankheit beschäftigen sondern an etwas denken, das ihnen Freude bereitete. Nur so sollte die Energie frei strömen können und Blockaden lösen. Kam es in der Folge zu starken Schmerzen, beruhigte Gröning die Menschen. Er bezeichnete diese Schmerzen und Folgen als Regelungen, die lediglich auftraten, weil der Körper nun wieder ins Lot komme. Diese Regelungen sollten im Durchschnitt nie länger als eine halbe Stunde am Stück dauern. Manchmal verteilte er Bilder von sich, um die Kranken zu unterstützen. Denn er sagte, dass alles, was in einem Menschen enthalten sei, auch dessen Foto enthalte. 

Für die Zeit nach seinem Tod tröstete er besorgte Zeitgenossen damit, dass er selbst dann nicht tot sein werde, nur seine menschliche Form. Wann immer jemand an ihn denke und ihn um Hilfe bitte, werde er auch weiterhin da sein.

Dass ein Mensch wie Bruno Gröning, der zu Lebzeiten in so kurzer Zeit solch ein Aufsehen erregte heute in Deutschland kaum noch bekannt ist, ist ein Phänomen, das man wohl kaum mit Verschwörungstheorien erklären kann. Tatsächlich ist Gröning weltweit vielen Menschen ein Begriff, ob in Mittel- und Südamerika, in Russland oder Afrika. Nur die Deutschen kennen diesen außergewöhnlichen Menschen nicht mehr. Die wenigen Bücher, die es über ihn gibt, erscheinen im Grete-Häusler-Verlag, eine GmbH, die Grete Häusler, die Gröning persönlich kannte und mit ihm befreundet war, gegründet hatte, als niemand die Bücher verlegen wollte. Zahlreiche Tondokumente seiner Werke lagern ungenutzt in Archiven.

Doch das spielt letztlich keine Rolle. Der Heilstrom existiert unabhängig von Grönings menschlicher Form. Wer will, kann das sofort testen.

Setzen Sie sich aufrecht hin - Sie können sich auch hinlegen - schließen Sie die Augen. Halten Sie die Hände auf oder neben den Beinen mit den Handflächen nach oben, überkreuzen Sie weder Arme noch Beine, geben Sie sich in Gottes Hand. Fühlen Sie den Heilstrom, wie er über den Kopf in Sie hineinströmt. Sie können an Bruno Gröning denken, wenn es Ihnen dadurch leichter fällt. Und dann lassen Sie alle Sorgen los, denken Sie an etwas Schönes. Einen Sommertag, eine schöne Situation aus Ihrer Kindheit - egal.

Spüren Sie, wie es zu strömen beginnt? Manchmal kribbelt es, manchmal fühlt es sich an, als würden Schauer durch einen hindurchfließen, manchmal prickeln Füße und Hände. Fünf Minuten genügen. Machen Sie das, wann immer Sie wollen, ruhig öfter am Tag.

Und seien Sie dankbar. Nicht zuletzt dafür, dass es diesen Jungen aus Danzig gab, der uns dieses Geschenk überbringen durfte.

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