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Als ich auf Ho'oponopono stieß

ZeroLimitsHawaiCover* Aus unserer Toolbox

Als ich auf Ho'oponopono stieß - ich kann es immer noch nicht ohne zu stocken aussprechen - war ich augenblicklich davon fasziniert. Ich entschied, es in meiner aktuellen Situation anzuwenden. Und ich tat es umgehend. Ich führte es in der Art eines Familienrituals aus. In mir hatte ich es allerdings lange vorher schon getan. Mit Hilfe der Tipping-Methode hatte ich Opferland verlassen.

 

Eines der eindrücklichsten Beispiele dafür ist möglicherweise der hawaiianische Therapeut Dr. Ihaleakala Hew Len. Er hat eine komplette Krankenstation voller krimineller geistesgestörter Patienten geheilt - ohne jemals einen von ihnen gesprochen zu haben.

Als er als Psychologe am Hawaii State Hospital angestellt wurde, galt die Station als hochgefährlich. Psychologen blieben kaum länger als einen Monat. Die Angestellten waren ständig krankgeschrieben oder kündigten. Sie gingen mit dem Rücken zur Wand durch die Station, weil sie fürchteten, von den Patienten angegriffen zu werden. Es war kein guter Platz zum Leben oder Arbeiten.

 

Len hatte keinen Kontakt zu den Patienten. Er hatte zugestimmt, in seinem Büro ihre Akten zu studieren. Während er das tat, arbeitete er an sich selbst. Als er an sich arbeitete, wurden die Patienten allmählich gesund.

Ho'oponopono basiert auf der Idee, dass jeder für alles verantwortlich ist. Wir haben diese Welt auf diese Art geschaffen. Wir sind verantwortlich für alles, was darin geschieht. Und wenn wir vergeben und um Vergebung bitten können wir diese Welt transformieren. Wenn man sein Leben verbessern will, muss man es heilen. Wann immer jemand etwas in seinem Leben und auf dieser Welt ändern will gibt es dafür nur einen einzigen Ort: In sich selbst.

Das ist Quantenphysik. Alles existiert erst dann, wenn man es beobachtet. Mit dem Bewusstsein erschafft man alles.

Das ist es, was Len tat. Er arbeitete an sich selbst. Er übernahm die volle Verantwortung für die Patienten und ihre Situation. "Ich habe einfach den Teil in mir geheilt, der sie erschaffen hat", sagte er in einem Gespräch mit Joe Vitale.

Er sagte zu sich:
Es tut mir Leid. Ich vergebe Dir - in mir. Ich liebe Dich - in mir. Danke.

Immer und immer wieder. Jeden Tag, jeden Monat. Nach einigen Monaten konnten die Patienten, die bis dahin fixiert waren, frei herumlaufen. Andere, die sediert waren, konnten ihre Medikamente absetzen. Diese Menschen, die keine Aussicht darauf hatten, jemals frei zu sein, wurden entlassen.

Len hatte keinen von ihnen dafür persönlich gesprochen.

Ho'oponopono wird im Hawaiian Dictionary als eine geistige Reinigung definiert, als Familienkonferenz, in der zwischenmenschliche Beziehungen durch Gebet, Aussprache, Schuldbekenntnis, Reue und gegenseitige Vergebung wiederhergestellt werden.

Der Begriff ho'oponopono setzt sich zusammen aus der Kausativ-Vorsilbe ho'o- für ‚eine Handlung in Gang setzen‘ und aus dem Wort pono, dessen Grundbedeutung etwa richtig oder Richtigkeit ist.

Jedoch hat pono ein sehr breites Spektrum an Bedeutungen und steht als Substantiv für Güte, Rechtschaffenheit, Moralität, korrekte Handlung, Wohlergehen, Wohlstand, Fürsorge, Nutzen, natürlicher Zustand, Pflicht. Als Adjektiv bedeutet es moralisch, angebracht, richtig, gerecht, anständig, genau, tugendhaft, ordentlich, nützlich, erfolgreich, präzise, angemessen, entspannt, erleichtert. Als Verb heißt es zudem sollen und müssen. (Als welche Wortart ein Wort fungiert, hängt in der hawaiischen Sprache von der Stellung im Satz ab.)

Die Verdoppelung ponopono bedeutet richtig stellen; in Ordnung bringen, überarbeiten, regulieren, ordnen, berichtigen, aufräumen, sauber machen, etwas ordentlich machen. (Quelle: Wikipedia)

Wenn man Ho'oponopono anwendet kann man fühlen, wie man gelassener und friedlicher wird. Man wird seine Wut und seinen Ärger verlieren und die Menschen um einen herum werden ihr Verhalten ändern. Vielleicht lachen einen plötzlich fremde Menschen an. Oder der Polizist zeigt sich nachsichtig obwohl man die Papiere vergessen hat. Zufall? Vielleicht, wenn man an Zufall glaubt. Ich tue das nicht mehr.

Versuchen Sie Ho'oponopono. Jeden Tag. Vergeben Sie und bitten Sie um Vergebung. Für alles, was Sie mit Ihrem Bewusstsein erschaffen haben. Sagen Sie es im Stillen oder sagen Sie es laut. Sagen Sie es zu Bekannten, Freunden, Politikern, Menschen überall auf der Welt. Und sagen Sie es besonders zu sich selbst: "Es tut mir Leid. Bitte vergib mir. Ich liebe Dich. Danke."

 

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