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Stimmen zu Clear Mind

 

Momo Lenz

Die Musik gefiel mir auf Anhieb. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dazu zu meditieren. Sie erschien mir viel zu schnell, hatte zu viel Schlagzeug, zu viele Trommeln. Fast zur selben Zeit las ich zum ersten Mal von der Satori-Atmung. Für mich interessant war die Art, zu atmen. Ohne eine Pause einzulegen, aber auch ohne zu hyperventilieren. Bereits als ich das das erste Mal probierte, verließ ich meinen Körper. Das Erlebnis war unglaublich. Ich lag auf dem Rücken, atmete ruhig und gleichmäßig, aber ohne eine Pause einzulegen. In meinen Ohren rauschte es plötzlich, vor meinen Augen wurde es strahlend hell. Ich fühlte mich schweben, als eine Lichtwolke über meinem Körper. Dann verdichtete sich die Wolke plötzlich zu einem winzigen strahlend hellen Punkt und schoss mit einem Affenzahn ins Universum. Was dann passierte, davon weiß ich nichts mehr. 

 Als die CD zu Ende war, kam ich zu mir. Ich hatte allerdings weder geschlafen noch war ich bewusstlos. Das Gedankenchaos war so schnell verschwunden wie noch nie. Ich selbst hatte mich irgendwie ins Universum geschossen. Und auch nach der Meditation strömte die Energie durch mich hindurch wie Wasser aus einem großen Feuerwehrschlauch.

Es blieb nicht bei diesem einen Erlebnis. Ich schoss zwar nicht mehr davon. Doch fast immer erlebte ich mich als Lichtwolke außerhalb meines Körpers. Manchmal schwebend, manchmal meinen Körper umfangend. Einmal fand ich mich in einer riesigen Lichtwolke wieder, in der nicht nur ich schwebte, sondern zahllose andere Körper. Manche saßen, manche lagen, alle waren tief entspannt.

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