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Leseprobe zu Clear Mind aus "Nimms leicht"

Leseprobe aus "Nimms leicht! Schlank durch Vergebung"



Die richtige Meditationsmusik unterstützt die Behandlung zusätzlich. „Clear Mind“ ist dabei etwas ungewöhnlich. Die Melodie klingt nicht, wie sonst übliche Meditationsmusik klingt. Sie ist geradezu jazzig. Mein Mann Chris, der in seiner Jugend jahrelang als Musiker unterwegs war, hat sich eines Nachts hingesetzt und aus einer Inspiration heraus diese Melodie erschaffen. Woher die Eingebung kam, konnte er später nicht sagen. Sie hatte ihn auf jeden Fall erfolgreich aus dem Bett getrieben.

Die Melodie gefiel mir auf Anhieb. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dazu zu meditieren. Sie erschien mir viel zu schnell, hatte zu viele Trommeln, zu viel Schlagzeug. Als ich es probierte, war der Erfolg jedoch umwerfend. Ich schwebte als Lichtwolke scheinbar über mir, war nicht mehr in meinem Körper und schoss schließlich rasend schnell davon. Dann war ich wie ausgeknipst.

Das Gedankenchaos war so schnell verschwunden wie noch nie. Und auch nach der Meditation strömte die Energie durch mich hindurch wie Wasser aus einem großen Feuerwehrschlauch.

Diese Musik wirkt auch bei unseren Klienten sehr stark. Eine von ihnen ist selbst Komponistin und Musikerin. Sie bemerkte viel mehr Details, als ich es je könnte, sprach von Ebenen und der Ähnlichkeit mit Bolero-Klängen. Sie schwärmte regelrecht davon. Was aber noch viel wichtiger war: Allein wenn sie die Musik hörte, einfach nur meditierte, ohne extra Energie gesendet zu bekommen, spürte sie bereits viel Energie. Sie verlor sehr schnell ihre Traurigkeit, die sie sonst fast ständig mit sich herumschleppte.

Der Titel „Clear Mind“ trifft es sehr genau. Die ewigen Gedanken des Egos, das Geplapper im Kopf, werden durch die Töne regelrecht weggefegt.

Eine Klientin drückt es so aus: 

Ganz anders als die übliche Meditationsmusik. Anfangs irritieren die vorlauten Trommeln. Aber nur, bis man bemerkt, dass dadurch alle Gedanken weggehalten werden. Plötzlich waren da nur die Musik und ich. Ganz weit weg von den Alltagssorgen. 

 Allein mit der Lautstärke kann man offenbar die Wirkung der Melodie beeinflussen. Ist sie eher leise, empfindet man sie auch als langsamer. Je lauter die Musik ist, umso dominierender wird der Rhythmus.

Dieselbe Klientin meint dazu:

Das mit der Lautstärke ist einfach genial! Abends höre ich sie jetzt auf Level 3 meiner Anlage, da werde ich so schnell ganz ruhig und schlafe nach der knappen Stunde tief und fest. Alle Sorgen, die sich mit drohenden Gedanken einmischen, verschwinden schon in den ersten zehn Minuten. Heute Nachmittag war meine Schwester mit meinem dreijährigen Neffen zu Besuch bei mir. Der machte die Anlage an, drehte die Lautstärke auf 8, und hat dann eine Stunde getanzt. Unglaublich, wie stark dabei die Trommeln gewirkt haben.

 

Ein älterer Mann, ebenfalls ein Klient, berichtet:

Am Sonntag hatte ich die Zeit zu experimentieren. Eigentlich war ich wütend, aus ganz persönlichen Gründen. Mein Auto war mit meiner Frau unterwegs, oder umgekehrt. Ich war sozusagen ans Haus gefesselt. Dann hab ich die CD eingelegt und laut gedreht. War ja sonst niemand im Haus. So richtig laut wirkt die Musik seltsam getrennt. Alle Instrumente positionieren sich irgendwo im Raum. Sie wirken lauter oder leiser,  wenn du dich im Raum bewegst oder neu positionierst. Und was passiert? Die Wut war weg. Der Ärger und die schlechte Laune ebenfalls. Nach einer Stunde  „Clear Mind“ bin ich gemütlich durch die Stadt spaziert. Gut gelaunt.

Eine weitere Klientin meinte nach der ersten Meditation mit der Musik:

Eindrückliche und außergewöhnliche Erfahrungen auf den Schwingen der Musik, die ich als sehr, sehr vielschichtig und multidimensional empfinde. Habe sie heute zur Siesta gehört - habe keine Mühe, meine Gedanken abzuschalten (ich denke gar nicht so viel, wie die Leute immer meinen), dazu brauch ich sie nicht, aber sie scheint Flügel zu verleihen. Und so bin ich dann nach einer Stunde heiteren Gemüts wieder aufgewacht und ins Atelier gegangen, Leinwände grundieren und für Musette eine Kartonschachtel (klein genug, dass sie gerade hineinpasst) zurechtzuschneiden. Also eine erfüllte Zeit.

Nicht allen gefällt die Musik. Aber bei allen wirkt sie. Zwei Frauen, die sich von der Melodie und dem immer wiederkehrenden Motiv regelrecht genervt fühlten, stellten danach fest, dass sie starke Reaktionen hatten. Offenbar waren einige größere Blockaden gegangen. Vor allem Menschen, die bereits regelrecht süchtig nach dem Gedankenchaos in ihrem Kopf sind haben anfangs Schwierigkeiten mit der Melodie. Das ist leicht nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass sie sich förmlich an ihren Gedanken festzukrallen versuchen. Nur wer bereit ist, Stille zu finden, wird das Hinwegfegen seiner Gedanken nicht nur akzeptieren, sondern auch genießen können.

Tatsächlich sind die Trommeln relativ stark in dem Stück. Zwischen Saxophon und Streichern hört man sogar Glockengeläut und so etwas wie Fanfaren, die klingen, als würden sie zur Begrüßung eines Gastes gespielt. In Afrika wird Musik als kosmisches Geschehen betrachtet. Auf die Musik von „Clear Mind“ trifft das wohl stärker zu, als auf die meisten anderen Melodien. Sie scheint den Menschen offener zu machen und regelrecht zu entkrampfen. Und das nicht auf materieller sondern auf energetischer Ebene.

Eine über siebzigjährige Frau, die die Diagnose Krebs im Endstadium bekommen hatte, hat diese Erfahrung sehr drastisch gemacht. Zufällig war ihre Tochter auf „Clear Mind“ im Internet gestoßen. Die Seniorin ist sehr gläubig. Angst vor dem Tod hat sie nicht. Allerdings fühlte sie sich sehr unwohl, weil sie ihre Gedanken kaum unter Kontrolle bekam. „Ich wäre so froh, wenn ich nicht ständig darüber nachdenken müsste“, meinte sie zu meinem Mann am Telefon. „Ich kann nichts mehr in Ruhe machen, habe einfach keinen Frieden.“ Mein Mann riet ihr, die Musik zu hören, wann immer sie konnte. Beim Putzen, beim Schlafengehen oder einfach nur zwischendurch, wenn sie mal etwas Ruhe hatte.

Wir hörten einige Wochen nichts mehr von ihr. Eines Tages klingelte das Telefon und sie war am anderen Ende. Der Prognose der Ärzte zufolge hätte sie bereits seit zwei Wochen tot sein müssen. Stattdessen ging es ihr viel besser. „Ich kann nicht nur wieder besser atmen und mich bewegen. Ich mache seit dieser Woche die komplette Gartenarbeit, und zwar allein“, erzählte sie.

Sie war so überwältigt von der Wirkung der Musik, dass sie sich einfach persönlich bei meinem Mann bedanken wollte. Abschließend sagt sie zu ihm: „Wissen Sie, ich habe keine Ahnung, wie lange ich noch habe. Aber egal wie lange es ist, jetzt ist es wieder lebenswert.“

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