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Wozu soll das alles gut sein?

Momo 2012 Brunnen Goerlitz*   Wozu soll das alles gut sein?
Dieses sogenannte Leben? Diese Frage habe ich mir und anderen schon als Kind oft gestellt. Manchmal habe ich mir vorgestellt, wie schön es wäre, einfach einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen. Denn was würde ich schon verpassen? Ich war kein depressives Kind. Manchmal meinten Erwachsene, ich sei anders. Und selten meinten sie das so nett oder gar liebevoll, wie der einbeinige alte Nachbar meiner Großmutter, als sie noch in Königshain lebte.

Das stimmt natürlich nicht. Ich bin und war nicht anders. Ich war voller Angst, die Menschen zu verlieren, die ich liebte. Und immer wieder geschah genau das. Ein ewig wiederkehrendes Muster. Mal verließen sie mich, mal starben sie, mal betrogen und verrieten sie mich. Und immer wieder versuchte ich es neu. Liebte, bewunderte, begeisterte mich und - fiel auf die Nase.

Als ich schließlich wegen einer Geschichte, die ich schreiben wollte, Viktor Philippi und seine Bioenergiemeditation kennenlernte, begann ich zum ersten Mal zu verstehen, was möglicherweise hinter alldem steckte. Dass es vielleicht seinen Sinn hatte. Und dass es mit Sicherheit kein Zufall war. Ich lernte, die universelle Energie zu nutzen, um mir und anderen zu helfen - Hand auflegen nennt man das im Volksmund. Plötzlich konnte ich etwas, das für mich an Zauberei grenzte.

Ich war zu diesem Zeitpunkt Agnostiker. Das ist etwas völlig anderes als ein Atheist. Ein Atheist glaubt nicht, dass es Gott gibt - einfach aus Prinzip. Und damit glaubt er auf seine Weise doch wieder an ihn. Wie das Kind, das meint, es habe keinen Vater, weil es sauer ist, dass der sich hat von seiner Mutter scheiden lassen. Ich sagte mir hingegen, dass es keine Rolle spiele, ob es Gott gibt, oder auch nicht. Da er sowieso nichts für mich übrig zu haben schien, konnte er mir egal sein. Es fehlte einfach der Beweis. Mir fehlte er allerdings nicht.

Den bekam ich jedoch als ich Biosens wurde. Um mich herum geschahen Wunder. In mir geschahen Wunder. Und plötzlich war das Leben ein einziges Wunder. Kurze Zeit. Bis wieder alles zusammenbrach. Mein Muster hatte wieder zugeschlagen. Verraten und betrogen. Dadurch, dass ich diesmal allerdings so hoch gestiegen war, fiel ich so tief, dass ich es fast nicht überlebte. Ich brach mir alle Knochen, mein Herz zersplitterte, mein Hirn wurde leider nicht zu Matsch. Nicht denken zu müssen wäre ein Segen gewesen.

Doch Gott, oder wie immer man das nennen will, was diese universelle Kraft ist, ließ mich diesmal nicht im Stich. Er schickte mir über Freunde einen Hinweis auf Eckhart Tolle. Ich begriff sofort, was Eckhart Tolle da erklärte. Und ich begriff noch etwas. Mir war ein Geschenk gemacht worden. Dadurch, dass ich hart an den Abgrund geraten war, hatte mein Ego einen dicken Riss bekommen. Wer einmal sein Satori erlebt hat, wird nie wieder völlig ins Unbewusste zurückfallen können, sagt Eckhart Tolle sinngemäß an einer Stelle.

Und so erging es mir. Das Leben im Jetzt, in der Gegenwart, das Erkennen, wie man sein Ego füttert, das aber nie satt zu bekommen ist, das Wissen darum, dass der ständige Gedankenlärm uns daran hindert, uns unser selbst bewusst zu werden - all das hat mich fast augenblicklich befreit.

Natürlich gibt es immer noch ein Auf und Ab. Jim Carrey hat das einmal sehr gut ausgedrückt, als er Eckhart Tolle vor dessen Vortrag ankündigte: "Es ist wie Surfen. Mal bin ich auf der Welle, mal bin ich im Wellental. Aber ich muss dieses unglaublich Gefühl wieder haben!"

Um so nachdrücklich bewusst zu werden, wie es Eckhart Tolle ganz offensichtlich ist - ich habe noch keinen Menschen gesehen, der derart in sich ruht - muss man wohl ein ähnliches Erleuchtungserlebnis haben, wie er es hatte. Und obwohl ihm damit ein großartiges Geschenk gemacht wurde - nicht viele hätten es so gut nutzen können, wie Tolle. Kaum jemand würde wohl gern zwei Jahre auf Parkbänken leben wollen.

Eckhart Tolle war nicht der einzige Hinweis, der mir geschickt wurde. Eine Freundin schenkte mir das Buch "Ich vergebe" von Colin Tipping. Und genau wie bei Tolle begriff ich sofort, wandte die Radikale Vergebung an und befreite auch den letzten Rest von mir. Nicht nur meine aktuellen Verletzungen. Ich konnte dadurch mein gesamtes Muster auflösen. Es war wie das Ende des Wollfadens eines hässlichen Pullovers, den ich zu fassen bekommen hatte und der nun plötzlich aufgedröselt wurde. Bis ganz zurück in meine Kleinstkindzeit führte dieser Faden. Jede Masche meines Musters verschwand. Alles ergab Sinn, war richtig so und niemand hatte etwas Falsches getan. Ja, manche hatten sich wie Arschlöcher benommen, manche sogar Verbrechen an mir begangen - aber auch wenn ich das menschlich nicht gutheißen kann - für mich selbst war es gut so. Ich konnte endlich Opferland verlassen.

Das klingt vielleicht, als sei alles am Punkt X schlagartig passiert. Tatsächlich war es ein kontinuierlicher Prozess. Stufe für Stufe, Schritt für Schritt. Eine der ersten Stufen war die Neue Medizin, die von Ryke Geerd Hamer entwickelt wurde. Sie ist auch heute noch eine wichtige Basis für uns. Denn sie nimmt die Angst. Eine Therapie ist sie allerdings nicht. Das ist hingegen die Biomeditation. Viktor Philippis Methode ist nicht die einzige, die auf der Nutzung der universellen Energie basiert. Aber sie ist wohl eine der wirksamsten. Selbst Reiki-Meister sind immer wieder überrascht, wie viel Energie sie spüren, wenn sie von uns behandelt werden. Radikale Vergebung und das Leben im Jetzt sind Möglichkeiten, das Entstehen von Blockaden zu vermeiden. Und mit Sicherheit gibt es noch einige Instrumente mehr, die man nutzen kann, wenn man seine eigene Gesundheits-Sinfonie komponieren will.

Momo2012BrunnenGoerlitz2Alles ist Information. Alles ist Energie. Insofern habe ich ein paar gute Voraussetzungen, um Ihnen die Vielfalt in Sachen Faktor Leben nahe zu bringen. Von all meinen Rollen, die ich in meinem Leben schon besetzt habe und von denen das Ego annimmt, es sei ich - Mutter, Großmutter, Tochter, Schwester, Frau, Geliebte, Pädagogin, Politikwissenschaftlerin, Marathonläuferin, Freundin, Biosens, Autorin, Journalistin - passt scheinbar letztere hier recht gut ins Konzept.
Aber auch sie ist nur ein Werkzeug. Eines, das ich an dieser Stelle nutzen möchte. Damit auch Sie erkennen, wozu dieses Leben gut ist. Und machen Sie sich nichts draus, wenn wir mal wieder im Wellental landen. Wir fangen ja gerade erst an.

Kontakt: MomoLenz(at)faktor-l.de

Tipp:
Unsere aktuelle Toolbox finden Sie unter dem Menüpunkt Faktor L.

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