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Und der Poet - geht... oder doch nicht?

12.000.000 Jahre

Auch wenn ich mal verschwinde…
Spürst mich in jedem winde
Siehst mich in jedem blatt
Das baum und buch noch hat
Auch leb ich ganz verstohlen
In jeglichen konsolen
Als tastatur empfände
Ich zärtlich deine hände

Lieg ich mal in der erde
Kennst du noch meine fährte
Bei manchem der gedanken
Wirst du dann sicher schwanken
Und ganz am rand erfassen
Gegangen - nicht verlassen
Hat es sich so ergeben
Statt mit - noch in dir leben
-Christopher Ray-

ChristopherRayDerPoet2012Unter Interessen steht im Profil der Foren, bei denen er sich angemeldet hat "Momo". Ich glaube, es gab noch nie eine Frau, die so oft am Tag von ihrem Mann zu hören bekam, wie schön, klug, perfekt, wunderbar und sexy sie sei, wie ich. Manchmal konnte ich es nicht fassen, wie sehr er mich mit Komplimenten überschüttete. Und das waren nicht nur Worte. Er suchte immer den Kontakt, konnte seine schönen schlanken Hände nicht von mir lassen. Manchmal war mir diese Aufmerksamkeit fast zu viel. In diesem Jahr hatten wir so viel Zeit miteinander verbracht wie nie zuvor. Wann immer es ging, fuhren wir an unseren See, genossen das Jetzt, lauschten den Grillen, den Wellen, dem Wind und dem Summen der Insekten.

Als ich in unserem gemeinsamen Selbst nachforschte, wie er außer Christopher Ray und Poet noch heißen könnte, bekam ich den Begriff Aku Mau zurück. Ich konnte nichts damit anfangen. Doch zum Glück ist Serge Kahili King unter meinen facebook-Freunden. Für ihn waren diese Begriffe keine nichtssagenden Silben. Es sind hawaiianische Worte und sie bedeuten: "Bis in alle Ewigkeit". Chris hat mir immer versprochen, solange bei mir zu bleiben, wie ich das will. Am 5. November, kurz nach einem sehr schönen Seminar, bei dem sich unsere frischgebackenen Bio-Nerds als die reinsten Energieschleudern herausgestellt hatten, verließ er mich. Scheinbar. Er brach zusammen und starb wenig später in meinen Armen. Der Notarzt konnte ihn nicht zurückholen.

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Sie sind doch Heiler…

Christopher Ray *  Sie sind doch Heiler…
Diese Einleitung höre ich immer häufiger. Mal als Frage, mal als Feststellung. Ich erlaube mir dann oft ein kleines Lächeln und die Gegenfrage: "Was ist Ihrer Meinung nach ein Heiler?"

In der Regel stockt die Aufzählung schon nach "mein Arzt". Manchmal wird noch "mein Chirurg" oder "mein Psychiater" nachgeschoben. Seit ein paar Jahren kommt häufig noch "meine Heilpraktikerin" als Nachschlag.

Interessant ist, dass die Schulmediziner überwiegend geschlechtsneutral angesprochen werden. Hinter der Bezeichnung Arzt kann sich also auch eine Ärztin verstecken. Bei Heilpraktikern unterscheiden die meisten Patienten dagegen ziemlich strikt. Aber das nur am Rande.

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